Früher einmal sah eine Handyrechnung in etwa so wie eine Festnetzrechnung aus. Grundgebühr und vertelefonierte Zeit wurden mit den Kosten für den Tarif addiert, hinzu kamen die gesendeten SMS. Seit diesen Tagen hat mehr als eine Revolution den Mobilfunktmarkt erschüttert. Aber nichts hatte derart großen Einfluss auf die Preisgestaltung der Anbieter, wie die UMTS-Revolution. Jeder surft überall und nutzt Twitter und Co.
Seit das Internet mobil und die Handy-Telefonate zum alltäglichen Erlebnis wurden, bringt ein Tarifvergleich im Mobilfunkdschungel folgende, einfache Erkenntnis ans Licht: Handytarife haben meistens Flatrates und Surfpakete. Inzwischen bietet praktisch jeder Anbieter den Komfort von Telefon- und SMS-Flatrates. Wer ein Smartphone besitzt, verfügt mindestens über ein Surfpaket für die Zeit im Internet. Auch hier geht der Trend allerdings zur abgestuften Flatrate. Dies bedeutet, die Flatrates ermöglichen das beliebig lange Surfen im Netz. Ab einer gewissen Trafficgröße wird allerdings die Geschwindigkeit reduziert.
Aber auch die Telefon-Flatrates der Handys erleben noch Abstufungen. Häufig gilt die Flatrate nur für das eigene Netz. Für Netze anderer Anbieter stehen dann in der Regel Minutenpakete zur Verfügung. Insgesamt ist der Trend jedoch erfreulich. Handy-Rechnungen werden einfacher und günstiger. Im gleichen Umfang legen die Geräte an Leistung zu. Der Tarifvergleich zeigt, dass sich die Preise langsam ähnlicher werden. Die Preisschraube nach unten scheint aber noch nicht erreicht.