12
Okt
Posted in Sonstiges by admin |
Bezahlen mit der Kreditkarte ist vielerorts heute geradezu unumgänglich, auch wenn dies manch einem nicht ganz passen mag. Schließlich ist es doch mit gewissen Risiken behaftet seine Kreditkarteninformationen bei Bezahlungsvorgängen weiterzugeben. In der Regel ist es schon sicher, doch gerade bei Einkäufen im Internet, wo man sein Gegenüber nicht unbedingt immer kennt, kann es nicht verkehrt sein ein wenig mehr Vorsicht walten zu lassen. Viele Experten empfehlen daher beim Einkauf im Internet, soweit es eben angeboten wird, auf alternative Zahlungsmittel zu setzen. Doch welche Zahlungsmittel sind gut und mit welchen lässt es sich wirklich unkompliziert bezahlen?
Immer wieder hört man dabei den Begriff Paypal. Auch hier gibt es sicherlich Kritiker, wie es fast überall der Fall ist, doch insgesamt betrachtet kann man sagen, dass Paypal sicherlich nicht die schlechteste Alternative zur Kreditkarte ist. Das Gute an der Sache ist, dass hierbei keinerlei sensible Daten wie eben die Kreditkarteninformationen oder auch Kontoinformationen über das Internet weitergegeben werden, was auf jeden Fall das Risiko minimiert, dass bei derartigen Zahlungen etwas schief gehen kann. Außerdem ist es auch prima, wie schnell das Ganze vonstatten geht. Binnen weniger Sekunden erfolgt eine Transaktion über Paypal. Das ist für alle Beteiligten auf jeden Fall super praktisch.
11
Okt
Posted in Banken by admin |
In Deutschland gibt es eine Fülle von unterschiedlichen Banken. Mit der Cashgroup trifft man gleich auf mehrere Anbieter, die sich unter einem Dach versammelt haben. Wer gehört eigentlich dazu?
Zur Gründung der Cashgroup kam es durch die Kündigung der Höchstentgeltvereinbarung. 1997 besaßen die Sparkassen rund 45% aller Geldautomaten. Das Entgelt für die Nutzung der Automaten mit einer EC-Karte einer anderen Bank betrug damals 4 DM. Dieser Preis war den Sparkassen zu niedrig und so beschlossen sie, das Entgelt zu erhöhen. Hierzu musste die Vereinbarung, die als Höchstgrenze besagte 4 DM festlegte, gekündigt werden. Das Bundeskartellamt prüfte den Vorgang und legte jedoch kein Veto ein, weshalb es zu drastischen Erhöhungen kam. 1998 haben sich daraufhin mehrere Privatbanken zusammengeschlossen, mit dem Ziel ihren Kunden so ein großes Netz an Geldautomaten zu bieten, an denen sie jederzeit kostenlos Bargeld abheben können. Damit war der Grundstein für die bis heute bestehende Gruppe der Cashgroup Banken gelegt worden. Dazu wurde eine für alle Banken gültige Bankkarte, die Debitkarte, entworfen und umgesetzt. Durch diese Verschmelzung konnte die Cashgroup all ihren Kunden rund 9000 der insgesamt 55.000 Geldautomaten in Deutschland kostenlos zur Verfügung stellen. Die Mehrheit der Automaten blieb jedoch auf der Seite der Sparkassen sowie der Volks- und Raiffeisenbanken.
Den Hauptsitz der Gruppe bilden die drei Bankhäuser Commerzbank, Frankfurt am Main, Deutsche Bank, Frankfurt am Main, sowie die UniCredit Bank, München. Als Tochtergesellschaften gelten das Bankhaus Neelmeyer, Bremen, die Hypovereinbank, München, Berliner Bank, Berlin, comdirect-bank, Quickborn, DAB Bank, München, Deutsche Postbank, Bonn, sowie die Norisbank in Berlin. Einige Mitglieder sind in den letzten 12 Jahren wieder ausgeschieden, so die Vereins- und Westbank Hamburg sowie die Advance Bank München, die 2003 mit der Dresdner Bank verschmolzen wurde.
Als einseitige bzw. inoffizielle Mitglieder gelten die Allianz Bank, München, die Oldenburgische Landesbank und das Bankhaus W. Formann & Söhne, Oldenburg. Die Allianz Bank, die im Juni 2009 gegründet wurde, ist eine unselbstständige Zweigniederlassung der Oldenburgischen Bank. Damals konnte man deren Automaten zunächst nicht kostenfrei nutzen obwohl die Oldenburgische Bank bereits Teil der Cashgroup war. Nachdem mit der Allianz und der Cashgroup bzw. deren Mitgliedern eine Vereinbarung getroffen wurde, konnten seit Sommer 2010 auch deren Automaten kostenfrei genutzt werden. Formann & Söhne gehören ebenfalls zur Oldenburgischen Landesbank und diese wiederum ist Teil der Dresdner Bank.
Darüber hinaus hat die Cashgroup auch gute Kontakte zu Banken im Ausland, um ihren Kunden auch außerhalb von Deutschland Bargeld ohne einen hohen Entgeltbetrag zur Verfügung zu stellen. So kooperiert sie mit der Bank Austria. Wer im Ausland bei Banken der Cashgruppe, wie etwa der Commerzbank in Spanien oder der Hypovereinsbank in Italien, abhebt, kann dies kostenfrei tun.
11
Okt
Posted in Sonstiges by admin |
Schulden entstehen meist aus der Not heraus. Oft sind Schuldner dann mit der Situation überfordert und wissen nicht, wie sie die offenen Beträge tilgen sollen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Schulden zu begleichen.
Für die Entstehung von Schulden gibt es viele Auslöser. Knapp 3 Millionen Deutsche haben jugendliche Schulden und viele wissen nicht, wie sie wieder aus den roten Zahlen herauskommen sollen. Die häufigste Ursache für eine Verschuldung ist die Arbeitslosigkeit. 39 % geben an, dass mit dem Jobverlust die finanziellen Probleme kamen. Auch eine Scheidung gehört mit zu den Hauptgründen. 23 % der verschuldeten Personen sind durch die Trennung oder Scheidung von ihrem Partner ins Minus gekommen.
Wer Schulden hat, sollte diese immer bedienen. Um einen Überblick über alle offenen Posten zu bekommen, empfiehlt sich eine Aufstellung der Gläubiger. Anschließend listet der Schuldner sein Einkommen auf und rechnet aus, welcher Betrag monatlich zur Schuldentilgung übrig bleibt. Von Vorteil wäre es natürlich, wenn der Schuldner alle offenen Posten begleichen könnte, indem er um ein zinsloses Darlehen bei einem Familienmitglied bittet und dort den Betrag dann in Raten abzahlt. Reicht der monatlich zur Verfügung stehende Betrag nicht aus, um alle Schulden zu bedienen, empfiehlt sich die Kontaktaufnahme zu den Gläubigern. Der direkte Weg ist immer der einfachste. Vorher sollte der Schuldner überprüfen, ob es ausreicht, die monatlichen Raten zu senken. In der Regel lassen sich Gläubiger auf eine Senkung ein. Um genügend Geld für die regelmäßige Zahlung zur Verfügung zu haben, kann der Schuldner einen zweiten Job annehmen. Zudem sollte der eigene Lebensstandard überprüft werden. Vor allem ein Auto oder Abonnements sind auf die Dauer sehr teuer. Zu hohe Versicherungen sorgen ebenfalls dafür, dass nicht genug Geld im Monat übrig bleibt.
Je nachdem, wie viele Gläubiger ein Schuldner hat, kann eine Umschuldung in Betracht gezogen werden. Bei einer Umschuldung geht der Schuldner einen neuen Kreditvertrag ein. Mit der Kreditsumme zahlt er seine Gläubiger aus und hat dann nur noch einen Kredit zu begleichen. Eine Umschuldung hat mehrere Vorteile. Der Schuldner kann den Überblick über die Schulden nicht mehr verlieren und meist sind die Raten nach einer Umschuldung geringer, da Zinsen eingespart werden.
Besteht keinerlei Aussicht darauf, dass der Schuldner es aus eigener Kraft schafft, seine Schulden zu begleichen, so ist eine Privatinsolvenz der letzte Ausweg. Jährlich entscheiden sich knapp 150.000 Schuldner dazu, die Privatinsolvenz zu nutzen. Der durchschnittliche Schuldenbetrag, den die Antragsteller auf Privatinsolvenz haben, liegt bei 60.000 Euro. Eine Privatinsolvenz ist jedoch ein langwieriges Verfahren, das vor allem für die Gläubiger zu hohen Verlusten führt. Das Gericht stimmt aus diesem Grund einer Insolvenz nur dann zu, wenn ein vorheriger Vergleich gescheitert ist. Mit einem Vergleich wird den Gläubigern die Möglichkeit gegeben, dem Schuldner gegen die Zahlung eines ausgehandelten Betrages seine Restschulden zu erlassen. Wird der Privatinsolvenz zugestimmt, muss der Schuldner 6 Jahre lang seine Gläubiger bedienen und erhält anschließend eine Restschuldbefreiung.